Erhard Deibitz. Stadtkommandant in Nördlingen und Frankfurt am Main. Ein Lebensbild im Dreißigjährigen Krieg

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde im Jahr 1634 die entscheidende Schlacht bei Nördlingen geschlagen, welche mit einer vernichtenden Niederlage der schwedisch – protestantischen Armee gegen eine kaiserliche Übermacht endete. Dieser Schlacht ging die Belagerung der Stadt Nördlingen voraus in welcher sich ein Mann namens Erhard Daubitz oder vielmehr Deibitz „einen Namen“ gemacht hatte. Dieser Deibitz war nach Nördlingen geschickt worden um die Verteidigung der Stadt in seine Hand zu nehmen, was ihm als „Soldat von Fortün“ mit seinen Männern und den Nördlinger Bürgern auch gelang.

Erhard Deibitz wurde im Laufe der Jahre, vor allem im Zuge einer Romantisierung zu einem Helden stilisiert, der am Ende von historischen Erzählungen den Heldentod im Kampf starb oder durch die Hand eines Widersachers ums Leben kam. Dem echten, wahren Deibitz widerfuhr jedoch ein völlig anders Schicksal.

Erstmals soll nun sein Lebensweg, woher er stammte, was er vor und nach der Belagerung der Stadt Nördlingen erlebte und ihm wirklich widerfuhr, in einer gesonderten Veröffentlichung aufgezeigt werden.

Ergänzend wird das nicht weniger interessante Lebensbild seines Bruders Sebastian und ein bisher wenig beachteter Augenzeugenbericht zur Belagerung der Stadt Nördlingen vorgestellt.

Broschur, A5 Format, 66 Seiten mit 7 Abbildungen.

Axel Stolch, Aalen

ISBN 978-3-936363-48-7
 


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Nachträge und Verbesserungen:

  • Erhard Deibitz entstammt nicht aus dem Geschlecht derer "von Dewitz". Beispielsweise wird im Theatrum Europaeum IV und V oftmals von einem Obristen Dewitz gesprochen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Erhard Deibitz da dieser, in den im Theatrum aufgeführten Zeiträumen und Örtlichkeiten, nicht vor Ort gewesen sein kann! Weitere Informationen zu der Familie "von Dewitz" erhalten Sie unter www.von-dewitz.eu
  • Dies betrifft auch die Schlacht bei Wittstock im Oktober 1636 [vgl. Deibitz S. 8 und 41]. Hier wird ein Regiment "Debiz zu Pferd" genannt. Auch hier war Deibitz nicht beteiligt.

 

 

 

© Axel Stolch
September 2010